Gender Planning in der Steiermark

Die Landesregierung Steiermark hat sich im Jahr 2002 zur Umsetzung der Strategie des Gender Mainstreamings bekannt. Gleichzeitig wurde eine ressortübergreifende Steuerungsgruppe implementiert, 2009 erfolgte erstmals ein Projekt zum Gender Budgeting. Im Bundesland Steiermark beschäftigen sich viele der Vereine, Initiativen und Netzwerke mit der Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt – sowohl mit dem Aspekt der Arbeit selbst, als auch mit Fort- und Weiterbildung. (vgl. Bundeskanzleramt Österreich 2019)

Die meisten Projekte haben einen hohen Genderbezug aber geringe Raumrelevanz. Der Großteil der Projekte konzentriert sich außerdem in der Stadtregion Graz. Generell ist auffällig, dass die meisten Projekte und Organisationen (über-)regional fungieren, auf kommunaler Ebene gibt es wenige konkrete Projekte, die sich mit Gender Planning befassen. 

Im Rahmen des Calls „Frauen.Leben.Regionen 2018“ des Referats für Landesplanung und Regionalentwicklung sind in den vergangenen Jahren in allen Regionen Projekte verwirklicht worden. Der Fokus des Calls lag auf der Vereinbarkeit unterschiedlicher Lebensmodelle von Frauen, die Verringerung der Einkommensungleichheit sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen auf regionaler Ebene. Vereine, Regionalmanagements und auch Unternehmen haben diese Anforderungen auf verschiedenste Weise umgesetzt. Im Bereich Mobilität gibt es keine mit Gender Planning benannten Projekte, allerdings werden teilweise gendersensible Themen berücksichtigt.

 

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